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Confessions of an Angry Girl
Suite Scarlett von Maureen Johnson (goodreads)
Erschien erstmals 2008 und ist der erste Teil der Scarlett-Trilogie (bisher gibt es nur 2 Bände). Es erzählt von Scarlett und ihrer Familie, die den Alltag als Hotelbesitzer in New York bestreiten müssen.
Endlich habe ich es getan und mein erstes Buch von Maureen Johnson gelesen (ich kannte bisher nur ihre Let It Snow Kurzgeschichte). Ich musste zwar nicht permanent laut lachen, aber ihr schlagfertiger Humor und ihre Kreativität lassen sich hier definitiv finden, z.B. wenn Schubladenjenga gespielt wird (wie viele Schubladen kann man aus der Kommode ziehen bis sie umfällt) oder wenn Scarlett und ihr Bruder sich einen Schlagabtausch leisten.
Die Geschichte ist eher fluffig, aber sie hat viele Nebenhighlights zu bieten, unter anderem New York als Setting, das Theater als ein wichtiges Handlungselement und ein Hotel als Zuhause für die Protagonistin. Nicht zu vergessen Scarletts Familie. Die Eltern und ihre drei Geschwister sind chaotisch, liebenswert und jeder hat seine ganz speziellen Eigenarten. Außerdem halten sie am Ende immer zusammen ♥.
Endet zwar in sich abgeschlossen, aber ich will das nächste trotzdem. Die passende Hot Key Ausgabe erscheint im Juli 2014.

Suite Scarlett von Maureen Johnson (goodreads)

Erschien erstmals 2008 und ist der erste Teil der Scarlett-Trilogie (bisher gibt es nur 2 Bände). Es erzählt von Scarlett und ihrer Familie, die den Alltag als Hotelbesitzer in New York bestreiten müssen.

Endlich habe ich es getan und mein erstes Buch von Maureen Johnson gelesen (ich kannte bisher nur ihre Let It Snow Kurzgeschichte). Ich musste zwar nicht permanent laut lachen, aber ihr schlagfertiger Humor und ihre Kreativität lassen sich hier definitiv finden, z.B. wenn Schubladenjenga gespielt wird (wie viele Schubladen kann man aus der Kommode ziehen bis sie umfällt) oder wenn Scarlett und ihr Bruder sich einen Schlagabtausch leisten.

Die Geschichte ist eher fluffig, aber sie hat viele Nebenhighlights zu bieten, unter anderem New York als Setting, das Theater als ein wichtiges Handlungselement und ein Hotel als Zuhause für die Protagonistin. Nicht zu vergessen Scarletts Familie. Die Eltern und ihre drei Geschwister sind chaotisch, liebenswert und jeder hat seine ganz speziellen Eigenarten. Außerdem halten sie am Ende immer zusammen .

Endet zwar in sich abgeschlossen, aber ich will das nächste trotzdem. Die passende Hot Key Ausgabe erscheint im Juli 2014.

4 Schweinchen

Heute geht’s um Beschreibungen, die mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen, weil sie so bildlich und unglaublich lecker klingen. Solche Bücher sollten generell mit Kostproben verkauft werden *–*

She had made a meal of jasmine rice, coconut milk, fresh mint, and chiles. There were tall glasses of mineral water with slices of lime like green moons rising above clear bubbling pools. There was a glass bowl full of gardenias.

FLB hat immer so leckere Speisen und Getränke in ihren Büchern. Meistens wird einfach nur nebenher beschrieben, was so gegessen wird, aber das klingt alles immer so lecker und irgendwie elegant, dass ich mich direkt an die gedeckte Tafel setzen möchte.

Behind the glass are bright, ripe pieces of fruit dipped into chocolate – white chocolate, dark chocolate, milk chocolate, dotted with nuts or dusted with cocoa powder. Other trays boast chocolate truffles, thick, enormous chocolate cakes and cupcakes, baskets full of cocoa beans, and jars of hot chocolate powder.

Ich liebe Süßigkeiten, vor allem Kuchen und Schokolade. Davon gibt es in Sophia Kellys Chocolatier mehr als genug. Und es werden nicht nur die Köstlichkeiten in der Auslage beschrieben sondern auch die Herstellung eben dieser. Njooommm.

Finn finds my left hand, opens my fingers, and puts a November cake in my palm. It oozes honey and butter, rivulets of the creamy frosting joining the honey in the pit of my hand. It begs to be licked.

Ich muss die endlich mal selbst backen, Rezepte gibt es ja zu Genüge. Sie klingen so unglaublich lecker und ich finde es richtig cool, dass der Roman seine eigens auf sich zugeschnittene Speise hat.

Kennt ihr auch Bücher, die euch in den Supermarkt oder in die Küche treiben? Habt ihr schon mal etwas (nach)gekocht, weil euch ein Buch dazu inspiriert hat?

Diesmal hab ich ein bisschen gesammelt bis ich ein Neuzugängefoto mache. Panic hab ich beispielsweise schon längst gelesen und was darüber geschrieben, aber das musste der Vollständigkeit halber mit rauf.

Nachdem ich mir zum zweiten Mal Catching Fire angesehen hatte, war ich mal wieder dazu motiviert endlich schöne Ausgaben der Trilogie besitzen zu wollen. Bisher hatte ich die UK-Paperbacks mit den grässlichen Farben. Die edle, schwarze Box hab ich schon mal im Buchladen bewundert. Ich mag das schlichte Design und die verschiedenen Mockingjay-Symbole sind eh cool. Außerdem sind die Paperbacks schön wobbelig und der Schuber sehr stabil. Gute Anschaffung. Die alten Paperbacks gebe ich weiter.

Und schließlich meine neusten Lieblingsstücke. Ich stecke auf den letzten 100 Seiten meines Daughter of Smoke and Bone Rereads und freue mich wie irre, dass ich die nächsten 2 Bände direkt hinterherschieben kann. Sie sind so schön und ich bin so aufgeregt. Ich hab überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet. Hab nur schon mal in Band 2 reingelinst und gesehen, dass es eine Karte gibt o.o

Purity von Jackson Pearce (goodreads)
Erschien 2012. Erzählt davon wie Shelby sich darum bemüht ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, um die Versprechen, die sie ihrer verstorbenen Mutter gegeben hat, zu ehren (klingt verquerer als es ist ;).
Ein klarer Fall von falschen Erwartungen.
Falsche Erwartung #1: Jackson Pearce schreibt immer toll.Es ist nicht so, dass Purity schlecht geschrieben wäre, aber es plätschert halt völlig in Ordnung vor sich hin während ich in Jacksons paranormalen Romanen immer wieder über tolle Formulierungen und eine dichte Atmosphäre gestolpert bin. Das Contemporary Genre bringt ihr Schreibtalent leider nicht zum Vorschein.
Falsche Erwartung #2: Der Grundkonflikt macht Sinn.Mir kam die Ausgangssituation des Buches so blödsinnig vor. Shelby hat ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen immer auf ihren Vater zu hören. Daher widerspricht Shelby ihm auch nicht als er sie bittet mit ihm am Vater-Tochter-/Prinzessinnenball teilzunehmen, auf dem sie ihre Reinheit versprechen muss (keine Drogen, kein Sex vor der Ehe). Um das Versprechen an ihre Mutter nicht zu brechen, sucht sie nach einem Schlupfloch und beschließt einfach vor dem Reinheitsgelübde Sex zu haben, damit sie keine Reinheit mehr hat, die sie versprechen kann. Nicht nur, dass ich das Schlupfloch etwas hirnrissig finde, der ganze Konflikt ist mir viel zu wackelig. Warum zur Hölle redet Shelby denn nicht einfach mal mit ihrem Vater? Leider ist das irgendwie die Story des Romans. Es geht natürlich darum, dass Shelby genau das erkennt, aber das war mir echt zu mau.
Falsche Erwartung #3: Der Roman setzt sich tiefgründig mit dem Thema Jungfräulichkeit und Religion auseinander.Beide Themen spielen zwar eine zentrale Rolle, aber die Auseinandersetzung findet eher oberflächlich statt. Shelby stellt sich den typischen Klischeefragen: “Wenn es einen Gott gibt, wieso hat er dann meine Mutter sterben lassen?” Das reicht mir nicht aus, das kann ich mir in ungefähr jedem Film zu dem Thema angucken. Ich hatte viel mehr erwartet, dass das Thema Gott in Verbindung mit Jungfräulichkeit angeschnitten wird. Auch um letzteres geht es zwar, aber weniger in Bezug auf Gott. Schön war wie offen mit dem Thema umgegangen wird. Sex wird nicht als das einschneidendste Erlebnis deiner Jugend, das alles verändern wird dargestellt. Obwohl mir schon fast ein bisschen zu lax damit umgegangen wurde, denn nachdem Shelby ihr erstes Mal erlebt, berührt sie das für meinen Geschmack viel zu wenig.
Falsche Erwartung #4: Purity ist ein ernstes Contemporary-Buch.Ist es nicht. Die Themen sind zwar nicht aus der Zuckerwattefabrik, aber der generelle Ton ist eher heiter, fluffig und harmlos.
Was ihr erwarten solltet: Ein schnell zu lesendes, unkompliziertes Sommerbuch mit schönen Freundschaften und einer niedlichen Vater-Tochter-Beziehung.

Purity von Jackson Pearce (goodreads)

Erschien 2012. Erzählt davon wie Shelby sich darum bemüht ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, um die Versprechen, die sie ihrer verstorbenen Mutter gegeben hat, zu ehren (klingt verquerer als es ist ;).

Ein klarer Fall von falschen Erwartungen.

Falsche Erwartung #1: Jackson Pearce schreibt immer toll.
Es ist nicht so, dass Purity schlecht geschrieben wäre, aber es plätschert halt völlig in Ordnung vor sich hin während ich in Jacksons paranormalen Romanen immer wieder über tolle Formulierungen und eine dichte Atmosphäre gestolpert bin. Das Contemporary Genre bringt ihr Schreibtalent leider nicht zum Vorschein.

Falsche Erwartung #2: Der Grundkonflikt macht Sinn.
Mir kam die Ausgangssituation des Buches so blödsinnig vor. Shelby hat ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen immer auf ihren Vater zu hören. Daher widerspricht Shelby ihm auch nicht als er sie bittet mit ihm am Vater-Tochter-/Prinzessinnenball teilzunehmen, auf dem sie ihre Reinheit versprechen muss (keine Drogen, kein Sex vor der Ehe). Um das Versprechen an ihre Mutter nicht zu brechen, sucht sie nach einem Schlupfloch und beschließt einfach vor dem Reinheitsgelübde Sex zu haben, damit sie keine Reinheit mehr hat, die sie versprechen kann. Nicht nur, dass ich das Schlupfloch etwas hirnrissig finde, der ganze Konflikt ist mir viel zu wackelig. Warum zur Hölle redet Shelby denn nicht einfach mal mit ihrem Vater? Leider ist das irgendwie die Story des Romans. Es geht natürlich darum, dass Shelby genau das erkennt, aber das war mir echt zu mau.

Falsche Erwartung #3: Der Roman setzt sich tiefgründig mit dem Thema Jungfräulichkeit und Religion auseinander.
Beide Themen spielen zwar eine zentrale Rolle, aber die Auseinandersetzung findet eher oberflächlich statt. Shelby stellt sich den typischen Klischeefragen: “Wenn es einen Gott gibt, wieso hat er dann meine Mutter sterben lassen?” Das reicht mir nicht aus, das kann ich mir in ungefähr jedem Film zu dem Thema angucken. Ich hatte viel mehr erwartet, dass das Thema Gott in Verbindung mit Jungfräulichkeit angeschnitten wird. Auch um letzteres geht es zwar, aber weniger in Bezug auf Gott. Schön war wie offen mit dem Thema umgegangen wird. Sex wird nicht als das einschneidendste Erlebnis deiner Jugend, das alles verändern wird dargestellt. Obwohl mir schon fast ein bisschen zu lax damit umgegangen wurde, denn nachdem Shelby ihr erstes Mal erlebt, berührt sie das für meinen Geschmack viel zu wenig.

Falsche Erwartung #4: Purity ist ein ernstes Contemporary-Buch.
Ist es nicht. Die Themen sind zwar nicht aus der Zuckerwattefabrik, aber der generelle Ton ist eher heiter, fluffig und harmlos.

Was ihr erwarten solltet: Ein schnell zu lesendes, unkompliziertes Sommerbuch mit schönen Freundschaften und einer niedlichen Vater-Tochter-Beziehung.

3 Schweinchen

Noch nicht mal ganz 100 Seiten hab ich gelesen und schon ist nur noch ein blauer Pagemarker übrig (da fehlten vorher keine von). Ich kann bei diesem Reread einfach nicht an mich halten. Ich liebe so viele Stellen und Ideen und Formulierungen und Beschreibungen in diesem Buch. Karou selbst, ihre Kunst, ihre Chimaera-Familie, all das muss angemarkter werden, damit das Buch gleich auf den ersten Eindruck wie einer meiner Lieblingsromane aussieht.

Days of Blood and Starlight ist schon auf dem Weg zu mir und ich hoffe Dreams of God and Monsters wird ganz bald losgeschickt. Veröffentlichungstermin war schließlich am Dienstag. Freut ihr euch auch so drauf?

Von Francesca Lia Blocks Lay Me Out Softly Anthologie (gibt es nur als Kindle eBook, kostet momentan knappe 3 Euro) will ich euch mit Zitaten überzeugen. Die repräsentieren einfach am besten, was mir an FLBs Schreibstil so gefällt. Ihre Geschichten sind märchenhaft-romantisch und bedienen sich gern an griechischer Mythologie oder der Welt der Feen. Im Vordergrund stehen meistens Naturverbundenheit, Liebe (sowohl zu sich selbst, als auch zwischen Frau und Mann oder zum eigenen Kind), exotisches Essen und ganz wichtig das Zufriedensein mit einem selbst. Frauen brauche keine Männer, um sich komplett zu fühlen. Ein toller Job, gute Freunde und innere Ruhe können einen ebenso glücklich machen.

Wenn euch die markierten Stellen ansprechen, gönnt euch was und lasst euch in FLBs Welt entführen. Egal ob mit diesem eBook oder einem ihrer anderen zahlreichen Werke.

Heute gibt’s einen deutschen Tee, nämlich von Teekanne und er nennt sich total bekloppt “Frecher Flirt”, weil angeblich das Brombeeraroma mit dem Granatapfelaroma eben diesen eingeht und sich daraus eine heiße Romanze entwickelt.Na ja, oder auch nicht. Denn eigentlich wird daraus mehr ein gemütlich-fruchtiger Wohlfühltee. Er ist eher süß und schmeckt schön voll. Als wenn man sich im Wald ein paar Beeren zusammengesammelt hat und nun davon nascht. Diesem Beerensammelgefühl ist es wohl auch geschuldet, dass ich diesen Tee am liebsten in Kombination mit Fantasybüchern trinke. Er eignet sich perfekt für düstere Zauberei wie man sie in A Great and Terrible Beauty findet oder für die fantastischen Weiten der Harry Potter Welt. Aber auch wenn es etwas heiterer und quirliger zugeht so wie in Howl’s Moving Castle passt der Tee bestens zur Stimmung und verdoppelt das Gefühl ganz in einer anderen Welt zu versinken.
Kennt ihr den Tee und trinkt ihr ihn auch gern auf Abenteuerreisen? Oder braucht ihr einen ganz anderen Geschmack, um gegen Drachen, Magie und irre Zauberer zu bestehen?

Heute gibt’s einen deutschen Tee, nämlich von Teekanne und er nennt sich total bekloppt “Frecher Flirt”, weil angeblich das Brombeeraroma mit dem Granatapfelaroma eben diesen eingeht und sich daraus eine heiße Romanze entwickelt.
Na ja, oder auch nicht. Denn eigentlich wird daraus mehr ein gemütlich-fruchtiger Wohlfühltee. Er ist eher süß und schmeckt schön voll. Als wenn man sich im Wald ein paar Beeren zusammengesammelt hat und nun davon nascht. Diesem Beerensammelgefühl ist es wohl auch geschuldet, dass ich diesen Tee am liebsten in Kombination mit Fantasybüchern trinke. Er eignet sich perfekt für düstere Zauberei wie man sie in A Great and Terrible Beauty findet oder für die fantastischen Weiten der Harry Potter Welt. Aber auch wenn es etwas heiterer und quirliger zugeht so wie in Howl’s Moving Castle passt der Tee bestens zur Stimmung und verdoppelt das Gefühl ganz in einer anderen Welt zu versinken.

Kennt ihr den Tee und trinkt ihr ihn auch gern auf Abenteuerreisen? Oder braucht ihr einen ganz anderen Geschmack, um gegen Drachen, Magie und irre Zauberer zu bestehen?

Panic von Lauren Oliver (goodreads)

Erschien 2014. Es geht um Jugendliche, die ein Spiel namens “Panic” spielen. Gewinnen kann man dabei viel Geld, dafür muss man allerdings todesmutige Aufgaben bestehen.

Ich mag Lauren Oliver unheimlich gern. Sie als Person, ihren Schreibstil und die meisten ihrer bisherigen Bücher (Requiem war ja nicht so der Knüller). Von daher ist es nicht verwunderlich, dass Panic mir auch gefallen hat, aber ich musste leider bemerken, dass dem neusten Werk der Autorin eine gewisse Tiefe fehlt.

Panic kratzt an der Oberfläche. Es erzählt eine mitreißende Geschichte und obwohl mir die Hauptfiguren sympathisch waren, sind sie mir durch den Schreibstil ein wenig fern geblieben. Außerdem läuft am Ende alles zu schnell und einfach ab. Die Wendungen sind nicht schlecht, aber durchaus voraussehbar. Wäre alles nicht so schlimm, wenn das Buch zwischen den Zeilen mehr bieten würde. Am Ende gibt es nur ein paar metaphorische “ohne Licht keine Schatten” Worte. Das ist echt ausgelutscht und ich weiß, dass Lauren Oliver es besser kann. Ich frage mich, was bei diesem Buch passiert ist. Wollte sie es mal anders machen? Ist sie ausgelaugt vom vielen Schreiben? Stand sie unter Zeitdruck?

Nichtsdestotrotz, wenn man die Vergleiche bleiben lässt, hat man mit Panic ein spannendes Buch vor sich, von dem man mehr Unterhaltung als tiefgründige Botschaften erwarten sollte. Was nicht heißt, dass das Verhalten der Figuren nicht zum Nachdenken anregen kann.

3,5 Schweinchen

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Diesen Monat hab ich die ersten 2 Bücher des Jahres abgebrochen. Zum einen leider Wildwood, ein Notizbuch von Ric. Ich wollte es wirklich gern mögen, aber es hat mich so unheimlich gelangweilt, dass ich die letzten zwei Drittel nur überflogen habe.
Kandidat Nummer 2 war weniger tragisch, und ihr kennt es als Hex Hall. Ich hatte schon keine hohen Erwartungen an das Buch, dachte das würde so ne nette Nebenbeiunterhaltung werden, aber irgendwie war es mir zu doof, zu teeniehaft, zu unoriginell und zu nervig, deshalb hab ich es nach der Hälfte sein lassen.

In Sachen Buchverfilmung war ich mit dem Captain im Kino und habe The Book Thief angeschaut. Fand ich leider nur mittelmäßig. Die Schauspieler waren super besetzt, sahen aber viel zu wohl genährt und sauber aus. Das hat einfach nicht in die Zeit und die Beschreibungen gepasst. Außerdem hat mir ein bisschen der Spannungsbogen gefehlt. Es war irgendwie nur eine Szene an der anderen. Ach und bei diesem Film würde ich tatsächlich dazu raten ihn nicht im Original zu gucken. Die Schauspieler reden alle mit extremem deutschen Akzent und streuen ständig deutsche Wörter ein. Das wirkte oft etwas staksig, komplett auf Deutsch ist das sicher besser.

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+ Cress (Lunar Chronicles #3) – Marissa Meyer ★★★★☆
Wieder sehr spaßig, obwohl Cress mir ein bisschen zu quietschig war. Ach und:
Captain Thorne

+ Harry Potter & the Order of the Phoenix (Harry Potter #5) – J.K. Rowling
★★★★★
Gemütlich, gruselig, ewig zu lesen, traurig, aufregend. Favorit.

+ Love Letters to the Dead – Ava Dellaira ★★★☆☆
Leise, sanft, traurig, etwas zu langatmig.

+ Julie und die Frage, was Jungs wollen (Julies Tagebuch #4) – Franca Düwel
★★★★☆
Viel zu Lachen, viel zum Haare raufen. Julie sollte sich endlich weiter entwickeln. Trotzdem extrem spaßig.

+ Panic – Lauren Oliver ★★★•☆
Spannend, entfernte Figuren und Erzählweise, zu wenig in die Tiefe gehend.

+ Independent Study (The Testing #2) – Joelle Charbonneau ★★☆☆☆
Streckenweise langweilig, zu standardmäßig, kopiert sich selbst, keine Lust mehr auf den finalen Teil.

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+ Drowning Instinct – Ilsa J. Bick  ★★
Düster, spannend, bedrückend, aufregend, einfach wow. Favorit.

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Das Skorpionenhaus  (Matteo Alacrán #1) – Nancy Farmer ★★★☆☆
Schön gelesen, zu unspektakulär, wirkte stark gekürzt, okay.

+ Virtuosity – Liebe um jeden Preis – Jessica Martinez ★★☆☆☆
Kitschig, kurzweilig, mit GZSZ-Drama vom Feinsten.

+ Mein böses Herz – Wulf Dorn ★★★☆☆
Spannend, gruselig, etwas verkapptes Ende, super gelesen.

+ Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Chroniken #3) – Marc-Uwe Kling
★★★★★
Zum Kaputtlachen, immer wieder herrlich und genial vorgelesen.

Was waren eure Favoriten im März? Und welche Bücher hättet ihr lieber nicht gelesen?

Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (goodreads)
Erscheint erstmals am 1. April 2014 und erzählt von Laurel, die ihre Schwester verloren hat und nun ein neues Leben an der High School ohne sie beginnen muss.
Ein Buch für alle, die folgendes gern mögen:
Tragische Persönlichkeiten, die meistens zu früh gestorben sind. Allen voran Kurt Cobain, River Phoenix, Judy Garland und Amy Whinehouse.
Romane in Briefform. Das ganze Buch besteht nur aus Briefen, die Laurel an berühmte Verstorbene schreibt.
Stille Geschichten mit vielen Grübeleien. Davon gibt es wirklich einige in diesem Buch. Wenn man zu viele der Briefe hintereinander liest, kann das schon mal ermüdend sein. Schön ist, dass der Leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann und nicht alles vorgedacht bekommt.
Romane, die in der Gegenwart spielen, sich aber wie aus den Neunzigern anfühlen. Das lag wohl vor allem an den toten Berühmtheiten und Laurels Interesse an ihnen (jetzt mal ehrlich, wieviele Jugendliche des Lady Gaga Zeitalters interessieren sich schon für Janis Joplin oder River Phoenix?).
Sanfte Liebesgeschichten, in denen es mehr um das Füreinanderdasein als um wallende Lustgefühle geht. Hiermit hat das Buch mich definitiv berührt.
Tote Schwestern und damit verbundene Geheimniskrämereien. Mir persönlich hängt dieses Thema inzwischen zum Hals raus. Die große Schwester ist tot, aber mit ihrem Abgang war irgendwas nicht ganz koscher. Nur was? Die Aufklärung wird hier ziemlich lange hinausgezögert.
Glückliche Enden. In dem Buch passieren ein paar schlimme Sachen, aber als im letzten Viertel die Geheimnisse aufgeklärt werden, ist plötzlich alles ganz einfach. Als müsste man nur darüber reden und Probleme würden sich in Luft auflösen. Klar, das ist ein wichtiger Schritt, aber hier gingen mir die positiven Veränderungen eindeutig zu schnell von der Hand.Alles in allem ein leises, nachdenkliches Buch, das ich mehr mögen wollte als ich am Ende konnte.

Love Letters to the Dead von Ava Dellaira (goodreads)

Erscheint erstmals am 1. April 2014 und erzählt von Laurel, die ihre Schwester verloren hat und nun ein neues Leben an der High School ohne sie beginnen muss.

Ein Buch für alle, die folgendes gern mögen:

Tragische Persönlichkeiten, die meistens zu früh gestorben sind. Allen voran Kurt Cobain, River Phoenix, Judy Garland und Amy Whinehouse.

Romane in Briefform. Das ganze Buch besteht nur aus Briefen, die Laurel an berühmte Verstorbene schreibt.

Stille Geschichten mit vielen Grübeleien. Davon gibt es wirklich einige in diesem Buch. Wenn man zu viele der Briefe hintereinander liest, kann das schon mal ermüdend sein. Schön ist, dass der Leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann und nicht alles vorgedacht bekommt.

Romane, die in der Gegenwart spielen, sich aber wie aus den Neunzigern anfühlen. Das lag wohl vor allem an den toten Berühmtheiten und Laurels Interesse an ihnen (jetzt mal ehrlich, wieviele Jugendliche des Lady Gaga Zeitalters interessieren sich schon für Janis Joplin oder River Phoenix?).

Sanfte Liebesgeschichten, in denen es mehr um das Füreinanderdasein als um wallende Lustgefühle geht. Hiermit hat das Buch mich definitiv berührt.

Tote Schwestern und damit verbundene Geheimniskrämereien. Mir persönlich hängt dieses Thema inzwischen zum Hals raus. Die große Schwester ist tot, aber mit ihrem Abgang war irgendwas nicht ganz koscher. Nur was? Die Aufklärung wird hier ziemlich lange hinausgezögert.

Glückliche Enden. In dem Buch passieren ein paar schlimme Sachen, aber als im letzten Viertel die Geheimnisse aufgeklärt werden, ist plötzlich alles ganz einfach. Als müsste man nur darüber reden und Probleme würden sich in Luft auflösen. Klar, das ist ein wichtiger Schritt, aber hier gingen mir die positiven Veränderungen eindeutig zu schnell von der Hand.

Alles in allem
ein leises, nachdenkliches Buch, das ich mehr mögen wollte als ich am Ende konnte.

3 Schweinchen

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April 2014

Da es jeden Monat zahlreiche Neuerscheinungen gibt, die ich interessant finde, hab ich beschlossen diesen Part des Monatsrückblick auszugliedern und als eigene Postreihe zu veröffentlichen.

Das einzige Buch, auf das ich nächsten Monat sehnsüchtig hinfiebere, ist Dreams of Gods and Monsters. Wie schon mal erwähnt, habe ich passend dazu einen DoSaB Reread geplant, an den ich direkt Teil 2 und 3 anschließen will. Könnte langsam mal damit anfangen *hust*

Ebenfalls ein großer Wunschlistenkandidat ist Lemony Snickets File Under: 13 Suspicious Incidents. Ganz so dringend ist es allerdings nicht, daich noch nicht mal den zweiten Teil der All The Wrong Questions Reihe gelesen und File Under ein Zusatzbuch zu dieser Reihe ist.

Reinster Coverporn ist This Side of Salvation. Der Plot klingt erst ein wenig durchschnittlich (toter Bruder, Trauer blubb), aber dann wird erwähnt, dass die Eltern zu religiösen Fanatikern werden, was ich schon wieder spannend finde.

The Summer I Wasn’t Me erinnert mich an The Miseducation of Cameron Post, da die Protagonistin auch hier in ein Sommercamp gesteckt wird, in der ihr das Lesbischsein ausgetrieben werden soll. Ich bin immer wieder baff, dass es sowas wirklich gibt.

Ich bin mir nicht sicher, ob es auf dem Rattenfänger von Hameln basieren soll, aber The Nethergrim klingt irgendwie danach und wenn dem so wäre, fände ich das fantastisch. Band 1 einer Reihe.

Pointe macht sich mit seinen Themen interessant. Es geht nämlich zum einen ums Tanzen/Ballet und zum anderen um jemanden, der nach 4 Jahre von einer Entführung freigelassen wird. Geheimniskrämereien inklusive.

Für historische Weltkriegsstimmung sorgt Prisoner of Night and Fog. Irgendwie gruselig, dass der Onkel der Protagonistin ausgerechnet Adolf Hitler sein soll, aber auch eine faszinierende Basis für eine entwicklungsreiche Geschichte. Auftakt einer Reihe.


Welche Neuerscheinungen sprechen euch am meisten an? Hab ich was Großartiges übersehen?

Lola and the Boy Next Door von Stephanie Perkins (goodreads)
Erschien erstmals 2011 und wurde auf Deutsch unter dem Titel Schmetterlinge im Gepäck veröffentlicht. Lola ist ein Companion Novel zu Anna and the French Kiss und spielt ein paar Monate nach den Geschehnisse des ersten Buches.In diesem Roman geht es um Lola und die komplizierte Beziehung zu ihrem Nachbarn Cricket, Herzschmerz, Erwachsenwerden und Familientrara inklusive.
Also ganz ehrlich? An Anna und St. Clair kommt Lola nicht ran. Das ist natürlich eine hohe Messlatte, aber bei ersteren hat für mich einfach alles gestimmt und sie haben mir dieses wohlig-warme Gefühl gegeben. Wenn ich hingegen an Lola und Cricket zurückdenke, fehlt mir dieses Gefühl. Stattdessen erinnere ich mich an das Drama und daran, dass ich nicht immer 100% hinter Lola und ihren Handlungen stehen konnte.
Lola ist definitiv eine interessante, schillernde Hauptfigur, aber sie lügt hier und da mal und checkt einfach nicht wie sehr sie Cricket verletzt, wenn sie ihn an sich ranlässt ohne ihm das geben zu wollen/können, was er von ihr möchte. Cricket an sich ist super und niedlich, aber ihm fehlt ein bisschen Pepp.
Schön fand ich, dass Nebenfiguren keine wandelnden Klisches sind. Lolas fester Freund (der offensichtlich nicht der Richtige für sie ist) ist kein Arsch sondern hat seine Stärken und Schwächen. Ich finde es immer furchtbar unrealistisch, wenn Mädchen mit totalen Flachpfeifen zusammen sind, nur um in der Geschichte erkennen zu können, dass der Junge von nebenan viel besser zu ihnen passt.Gleiches gilt für Crickets Schwester Calliope. Auf den ersten Blick kommt sie wie das “mean girl” schlechthin daher, aber man kann nach und nach Gründe für ihr Verhalten erkennen und am Ende ist sie sogar auf Lolas Hilfe angewiesen.
Ein paar andere Dinge, die das Buch genau richtig macht, ist dass Lola sich nach einer Trennung erst mal Zeit für sich nimmt. Viel zu oft passiert es, dass nachdem der Ex erst mal weg ist, direkt in die neue Beziehung gesprungen wird, ohne dass das problematisch sein könnte. Lola nimmt sich dagegen Zeit zu heilen und bereit für etwas Neues zu werden.Außerdem fand ich es gut, dass ihre vielen farbenfrohen Outfits nicht nur eine quirlige Macke von ihr sind, sondern auch thematisiert werden. Versteckt Lola sich hinter ihren Outfits oder sind das alles Facetten ihrer Persönlichkeit?
Hab ich erwähnt, dass Anna und St. Clair Bestandteil des Nebencasts sind? Ich hatte eher eine zufällige Szene, in denen man ihnen begegnet erwartet, aber sie spielen quasi richtig mit. Super, nur auf Dauer etwas kitschig :P
Am Ende dachte ich mir wie schön es wäre, wenn Stephanie Perkins mal ein Buch über eine bereits existierende Beziehung schreiben würde. Klar kennenlernen und beschnuppern ist spannend genug, aber das wiederholt sich auf Dauer. Bitte Stephanie, schreib uns doch mal was über den Alltag oder die tiefschürfenden Seiten einer langjährigen Beziehung.

Lola and the Boy Next Door von Stephanie Perkins (goodreads)

Erschien erstmals 2011 und wurde auf Deutsch unter dem Titel Schmetterlinge im Gepäck veröffentlicht. Lola ist ein Companion Novel zu Anna and the French Kiss und spielt ein paar Monate nach den Geschehnisse des ersten Buches.In diesem Roman geht es um Lola und die komplizierte Beziehung zu ihrem Nachbarn Cricket, Herzschmerz, Erwachsenwerden und Familientrara inklusive.

Also ganz ehrlich? An Anna und St. Clair kommt Lola nicht ran. Das ist natürlich eine hohe Messlatte, aber bei ersteren hat für mich einfach alles gestimmt und sie haben mir dieses wohlig-warme Gefühl gegeben. Wenn ich hingegen an Lola und Cricket zurückdenke, fehlt mir dieses Gefühl. Stattdessen erinnere ich mich an das Drama und daran, dass ich nicht immer 100% hinter Lola und ihren Handlungen stehen konnte.

Lola ist definitiv eine interessante, schillernde Hauptfigur, aber sie lügt hier und da mal und checkt einfach nicht wie sehr sie Cricket verletzt, wenn sie ihn an sich ranlässt ohne ihm das geben zu wollen/können, was er von ihr möchte. Cricket an sich ist super und niedlich, aber ihm fehlt ein bisschen Pepp.

Schön fand ich, dass Nebenfiguren keine wandelnden Klisches sind. Lolas fester Freund (der offensichtlich nicht der Richtige für sie ist) ist kein Arsch sondern hat seine Stärken und Schwächen. Ich finde es immer furchtbar unrealistisch, wenn Mädchen mit totalen Flachpfeifen zusammen sind, nur um in der Geschichte erkennen zu können, dass der Junge von nebenan viel besser zu ihnen passt.
Gleiches gilt für Crickets Schwester Calliope. Auf den ersten Blick kommt sie wie das “mean girl” schlechthin daher, aber man kann nach und nach Gründe für ihr Verhalten erkennen und am Ende ist sie sogar auf Lolas Hilfe angewiesen.

Ein paar andere Dinge, die das Buch genau richtig macht, ist dass Lola sich nach einer Trennung erst mal Zeit für sich nimmt. Viel zu oft passiert es, dass nachdem der Ex erst mal weg ist, direkt in die neue Beziehung gesprungen wird, ohne dass das problematisch sein könnte. Lola nimmt sich dagegen Zeit zu heilen und bereit für etwas Neues zu werden.
Außerdem fand ich es gut, dass ihre vielen farbenfrohen Outfits nicht nur eine quirlige Macke von ihr sind, sondern auch thematisiert werden. Versteckt Lola sich hinter ihren Outfits oder sind das alles Facetten ihrer Persönlichkeit?

Hab ich erwähnt, dass Anna und St. Clair Bestandteil des Nebencasts sind? Ich hatte eher eine zufällige Szene, in denen man ihnen begegnet erwartet, aber sie spielen quasi richtig mit. Super, nur auf Dauer etwas kitschig :P

Am Ende dachte ich mir wie schön es wäre, wenn Stephanie Perkins mal ein Buch über eine bereits existierende Beziehung schreiben würde. Klar kennenlernen und beschnuppern ist spannend genug, aber das wiederholt sich auf Dauer. Bitte Stephanie, schreib uns doch mal was über den Alltag oder die tiefschürfenden Seiten einer langjährigen Beziehung.

4 Schweinchen

Neue Kategoriiiiieee! Was mögen alle Bücherwürmer neben Regen an der Fensterscheibe und (für mich unerklärlich) Katzen und Eulen am liebsten? Genau! Tee! Deshalb stelle ich euch ab heute unter dem Titel “Books and Tea” verschiedene Teesorten und dazu passende Bücher vor.
Ich weiß ja nicht wie es euch damit geht (erzählt es mir ruhig), aber ich kann bisher mit grünem oder schwarzem Tee wenig anfangen. Die sind mir meist zu bitter. Stattdessen stehe ich auf Früchtetee und da gibt es zum Glück ein unersättliches Sortiment. Ob lose oder im Beutel ist mir nicht so wichtig, Hauptsache der Geschmack stimmt und passt zur Stimmung und damit auch zum Buch.
Der heutige Tee ist ein loser von dem australischen Hersteller T2. Er nennt sich Vanilla Slice. Wie der Name schon sagt, hat er eine vanillige Note, die sich zum Apfel und leichtem Zitrusgeschmack dazu mischt. Ich liebe Vanille. Der ganze Tee schmeckt sanft und ein wenig frisch. Nicht zu aufdringlich oder fruchtig-intensiv. Passend dazu habe ich die drei Bücher ausgewählt. Sie sind allesamt Contemporaries, denn die passen einfach besser zu leichten Tees. Trotzdem haben sie alle eine gewisse Tiefe und sind keine zu kalter-Eistee-Unterhaltungslektüre. Fangirl erzählt auf einfühlsame Weise von einem extrem introvertierten Mädchen, das sich der großen weiten Collegewelt stellt während Every Day seinen Protagonisten jeden Tag in eine neue Rolle und Umwelt schlüpfen lässt, die viel Feingefühl verlangt. Saving June entspricht eher dem kleine Zitronenspritzer des Tees, denn es geht um einen sonnigen Roadtrip und viele Gefühle vor dem traurigen Hintergrund einer toten Schwester.
Und bei euch so? Seid ihr Teetrinker und wenn ja, was für welche? Wählt ihre eure Teesorten auch nach Stimmung aus und habt ihr Interesse an neuen Teeempfehlungen?

Neue Kategoriiiiieee! Was mögen alle Bücherwürmer neben Regen an der Fensterscheibe und (für mich unerklärlich) Katzen und Eulen am liebsten? Genau! Tee! Deshalb stelle ich euch ab heute unter dem Titel “Books and Tea” verschiedene Teesorten und dazu passende Bücher vor.

Ich weiß ja nicht wie es euch damit geht (erzählt es mir ruhig), aber ich kann bisher mit grünem oder schwarzem Tee wenig anfangen. Die sind mir meist zu bitter. Stattdessen stehe ich auf Früchtetee und da gibt es zum Glück ein unersättliches Sortiment. Ob lose oder im Beutel ist mir nicht so wichtig, Hauptsache der Geschmack stimmt und passt zur Stimmung und damit auch zum Buch.

Der heutige Tee ist ein loser von dem australischen Hersteller T2. Er nennt sich Vanilla Slice. Wie der Name schon sagt, hat er eine vanillige Note, die sich zum Apfel und leichtem Zitrusgeschmack dazu mischt. Ich liebe Vanille. Der ganze Tee schmeckt sanft und ein wenig frisch. Nicht zu aufdringlich oder fruchtig-intensiv. Passend dazu habe ich die drei Bücher ausgewählt. Sie sind allesamt Contemporaries, denn die passen einfach besser zu leichten Tees. Trotzdem haben sie alle eine gewisse Tiefe und sind keine zu kalter-Eistee-Unterhaltungslektüre. Fangirl erzählt auf einfühlsame Weise von einem extrem introvertierten Mädchen, das sich der großen weiten Collegewelt stellt während Every Day seinen Protagonisten jeden Tag in eine neue Rolle und Umwelt schlüpfen lässt, die viel Feingefühl verlangt. Saving June entspricht eher dem kleine Zitronenspritzer des Tees, denn es geht um einen sonnigen Roadtrip und viele Gefühle vor dem traurigen Hintergrund einer toten Schwester.

Und bei euch so? Seid ihr Teetrinker und wenn ja, was für welche? Wählt ihre eure Teesorten auch nach Stimmung aus und habt ihr Interesse an neuen Teeempfehlungen?

Drowning Instinct von Ilsa J. Bick (goodreads)
Erschien erstmals 2012 und wird im Herbst diesen Jahres auf Deutsch unter dem Titel Atemnot veröffentlicht.Drowning Instinct erzählt von Jenna, die in einem Lehrer den Halt findet, den ihr kaputtes Leben benötigt.
Kennt ihr diese Bücher, die einem ein Problem nach dem anderen auftischen? Erst ist die Protagonistin unglücklich verliebt, dann entsteht eine Dreiecksbeziehung, die beste Freundin stirbt bei einem Autounfall, es kommt raus, dass einer der Verehrer früher von seinem Onkel misshandelt wurde und am Ende ist die Protagonistin schwanger vom Bruder. Schrecklich oder? Sowas kann man ja eigentlich nur lesen, wenn man gerade abschalten und sehr seicht unterhalten werden möchte. Fakt ist, dass so eine Anhäufung von Problemen immer überdramatisch und lächerlich wirkt, richtig? Falsch.Drowning Instinct ist alles andere als ein seichter Unterhaltungsroman und trotzdem kann die Hauptfigur Jenna sich kaum vor Problemen retten. Ihr Vater terrorisiert die ganze Familie, ihre Mutter ist Alkoholikerin, ihr Bruder im Krieg und Jenna verletzt sich selbst. Dazu kommt eine Lehrer-Schüler-Beziehung, ein Brand samt mysteriöser Vergangenheit und eine Menge Lügengeschichten. Das Gute ist, dass das alles Sinn macht, da die Probleme aufeinander aufbauen. Nichts wirkt konstruiert. Es treffen einfach sehr kaputte Menschen aufeinander und dabei kommt eine Menge zusammen.
Das Buch ist düster, keine Frage. Jenna sieht die meiste Zeit eher dunkelblau als rosarot, aber sie ist keine deprimierende Protagonistin. Ich mochte sie sehr gern, weil sie auch in komplizierten Situationen einen klaren Kopf behält und keine saudämlichen Entscheidungen fällt wie andere Buchteenager es gern tun. Jenna ist mir sehr ans Herz gewachsen. Vor vielen Situationen wollte ich sie beschützen, weil es einfach unglaublich krass und daneben ist, was beispielsweise der eigene Vater seiner Tochter zumutet. Kein Wunder, dass Mr. Anderson einen gewissen Beschützerinstinkt für sie entwickelt.Über Lehrer-Schüler-Beziehungen kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Das Schöne an dem Roman ist, dass er die Beziehung weder romantisiert noch verdammt. Es passiert, was passiert und das bringt Herzklopfen und Probleme mit sich. Die Autorin wird aber nicht wertend sondern lässt den Leser selbst entscheiden, ob er die Beziehung gutheißen möchte oder nicht.Das Ende des Romans hat mich mit fiebrigem Blick weiterblättern lassen. Da ist plötzlich so viel passiert, was ich nicht habe kommen sehen. Es bleibt auch einiges offen und wenn es sie gäbe, würde ich noch viel mehr Bücher über Jenna und/oder Mr. Anderson lesen, aber am Schluss dieses Buches fühlt sich trotzdem alles rund und abgeschlossen an.Uneingeschränkte Leseempfehlung. Man muss nur vorher wissen, dass dies eine düstere Geschichte ist und kein feel-good-Roman.

Drowning Instinct von Ilsa J. Bick (goodreads)

Erschien erstmals 2012 und wird im Herbst diesen Jahres auf Deutsch unter dem Titel Atemnot veröffentlicht.
Drowning Instinct erzählt von Jenna, die in einem Lehrer den Halt findet, den ihr kaputtes Leben benötigt.

Kennt ihr diese Bücher, die einem ein Problem nach dem anderen auftischen? Erst ist die Protagonistin unglücklich verliebt, dann entsteht eine Dreiecksbeziehung, die beste Freundin stirbt bei einem Autounfall, es kommt raus, dass einer der Verehrer früher von seinem Onkel misshandelt wurde und am Ende ist die Protagonistin schwanger vom Bruder. Schrecklich oder? Sowas kann man ja eigentlich nur lesen, wenn man gerade abschalten und sehr seicht unterhalten werden möchte. Fakt ist, dass so eine Anhäufung von Problemen immer überdramatisch und lächerlich wirkt, richtig? Falsch.

Drowning Instinct ist alles andere als ein seichter Unterhaltungsroman und trotzdem kann die Hauptfigur Jenna sich kaum vor Problemen retten. Ihr Vater terrorisiert die ganze Familie, ihre Mutter ist Alkoholikerin, ihr Bruder im Krieg und Jenna verletzt sich selbst. Dazu kommt eine Lehrer-Schüler-Beziehung, ein Brand samt mysteriöser Vergangenheit und eine Menge Lügengeschichten. Das Gute ist, dass das alles Sinn macht, da die Probleme aufeinander aufbauen. Nichts wirkt konstruiertEs treffen einfach sehr kaputte Menschen aufeinander und dabei kommt eine Menge zusammen.

Das Buch ist düster, keine Frage. Jenna sieht die meiste Zeit eher dunkelblau als rosarot, aber sie ist keine deprimierende Protagonistin. Ich mochte sie sehr gern, weil sie auch in komplizierten Situationen einen klaren Kopf behält und keine saudämlichen Entscheidungen fällt wie andere Buchteenager es gern tun. Jenna ist mir sehr ans Herz gewachsen. Vor vielen Situationen wollte ich sie beschützen, weil es einfach unglaublich krass und daneben ist, was beispielsweise der eigene Vater seiner Tochter zumutet. Kein Wunder, dass Mr. Anderson einen gewissen Beschützerinstinkt für sie entwickelt.

Über Lehrer-Schüler-Beziehungen kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Das Schöne an dem Roman ist, dass er die Beziehung weder romantisiert noch verdammt. Es passiert, was passiert und das bringt Herzklopfen und Probleme mit sich. Die Autorin wird aber nicht wertend sondern lässt den Leser selbst entscheiden, ob er die Beziehung gutheißen möchte oder nicht.

Das Ende des Romans hat mich mit fiebrigem Blick weiterblättern lassen. Da ist plötzlich so viel passiert, was ich nicht habe kommen sehen. Es bleibt auch einiges offen und wenn es sie gäbe, würde ich noch viel mehr Bücher über Jenna und/oder Mr. Anderson lesen, aber am Schluss dieses Buches fühlt sich trotzdem alles rund und abgeschlossen an.

Uneingeschränkte Leseempfehlung. Man muss nur vorher wissen, dass dies eine düstere Geschichte ist und kein feel-good-Roman.

5 Schweinchen

Da meine Panic Ausgabe für die goodreads Leserunde noch nicht da ist, geht es heute mit dem vierten Julie Band los. Ich hoffe er ist nicht der letzte und kann mich genauso gut unterhalten wie seine Vorgänger. Ich freue mich schon richtig auf Julies Kritzeleien und darauf zu sehen wie sie sich vollkommen in die Pubertät stürzt :D

Da meine Panic Ausgabe für die goodreads Leserunde noch nicht da ist, geht es heute mit dem vierten Julie Band los. Ich hoffe er ist nicht der letzte und kann mich genauso gut unterhalten wie seine Vorgänger. Ich freue mich schon richtig auf Julies Kritzeleien und darauf zu sehen wie sie sich vollkommen in die Pubertät stürzt :D

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