Für diesen Neuzugang kann ich rein gar nichts! Daran ist ganz allein eine gewisse Kapitänin Schuld. Das mindert allerdings nicht meine Freude über das Buch :) Ich brauchte eh Contemporary-Nachschub.
Ansonsten halte ich eisern fest an meinem Kaufverbot… ausgenommen sind Regalkäufe, also Bücher, die ich eh schon gelesen habe… davon kommen noch ein paar *hust*
Ich hoffe sehr, dass mir das Buch gefallen wird. Ich schmachte es nämlich schon ein paar Jahre aus der Ferne an. Eine taube Protagonistin ist auf jeden Fall mal was anderes und Rockbands, die gemanaged werden wollen, klingen nach viel Spaß :D
Eigentlich hatte ich Graffiti Moon ja aus der Bibliothek ausgeliehen. Ich habe auch angefangen es zu lesen, aber nach einem Viertel hab ich festgestellt, dass ich meine eigene Ausgabe brauche, weil es einfach so viele Stellen gibt, die markiert werden wollen. Also fix geordert und nach der Hälfte zum eigenen Paperback gewechselt.
Schneeball ist auch schon ganz angetan und möchte jetzt gern Graffitigeheimschwein werden. Geht ja schließlich nicht an, dass man Shadows Kunstwerke nur in Melbourne bewundern kann.

Von: 2012 | Reihe: Confessions #1 | Übersetzt: -
Format: eBook, Harlequin Teen | goodreads
Sponsor: Miss Bookiverse
Rating: 
Inhalt: Rose Zarelli, self-proclaimed word geek and angry girl, has some confessions to make…
1. I’m livid all the time. Why? My dad died. My mom barely talks. My brother abandoned us. I think I’m allowed to be irate, don’t you?
2. I make people furious regularly. Want an example? I kissed Jamie Forta, a badass guy who might be dating a cheerleader. She is nowenraged and out for blood. Mine.
3. High school might as well be Mars. My best friend has been replaced by an alien, and I see red all the time. (Mars is red and “seeing red” means being angry—get it?)
Here are some other vocab words that describe my life: Inadequate. Insufferable. Intolerable.
(Don’t know what they mean? Look them up yourself.)
(Sorry. That was rude.)
(via goodreads)
Miss Bookiverse findet:
Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Das Beste an Confessions of an Angry Girl ist seine Titelheldin Rose. Schon nach wenigen Seiten hat mich ihr Erzählton überzeugt. Rose ist unerwarteter Weise erst 14, denkt und handelt in vielen Situationen aber wesentlich reifer. Am liebsten mag ich an ihr ihre Ehrlichkeit und ihre Loyalität gegenüber sich selbst. Sie sagt, was sie denkt und handelt dementsprechend, wie eine kleine Löwin, auch wenn sie auf Gegenwind trifft. Rose kann einfach nichts mit der aufkeimenden High School Welt anfangen. Partys interessieren sie nicht, vom Betrinken hält sie sich fern und die Besessenheit mit Jungs und Sex, die ihre beste Freundin Tracy entwickelt hat, kann sie nicht nachvollziehen.
Rose ist diejenige, die ihre Freundin vor dämlichen Partytrinkspielen rettet. Sie ist diejenige, die im Notfall den Krankenwagen zu einer Party ruft, auch wenn alle anderen Partygäste sie dafür hassen. Rose, ich ziehe meinen Hut vor dir. Ich wünschte wenigstens jedes dritte Mädchen in deinem Alter würde so für seine wahren Gedanken einstehen (optimistischer Weise nehme ich an, dass fast jedes Mädchen solch ehrbare Gedanken hegt).
Natürlich ist Rose eigentlich doch neugierig auf Jungs. Vor allem auf den etwas älteren (Rose ist ein Freshman, Jamie ein Junior) Jamie. Der bekommt zwar gar nicht so viel Spielraum im Roman, hat es mit seiner mysteriösen Außenseiterart (und dem älterer-Junge-Bonus) jedoch sofort geschafft mich zu faszinieren. Zwar habe ich mich im Laufe der Geschichte ab und zu gefragt, wann er endlich alle Karten auf den Tisch legen wird (schließlich hat er eine Freundin, scharwenzelt allerdings trotzdem ständig um Rose herum), aber da auch Roses Freundin Tracy dieses Verhalten anspricht und es thematisiert wird, kann ich darüber hinwegsehen. Auf jeden Fall bin ich äußerst gespannt, wie es in der Fortsetzung mit den beiden weitergehen wird. Gemeinerweise lautet der Titel nämlich Confessions of an Almost-Girlfriend. Hmm.
Die restlichen Figuren haben alle ihre Reize. Bei Roses bester Freundin Tracy fragt man sich (gemeinsam mit Rose), was die beiden eigentlich noch zusammen hält. Dennoch ist es spannend die Dynamik zwischen den beiden zu beobachten und von Tracys High School Erlebnisse zu erfahren, die so gegensätzlich zu Roses eigenen sind.
Robert, ein guter Freund von Rose, der schon ewig in sie verknallt ist, scheint einfach nicht aufzugeben. Rose kann ihn behandeln wie sie möchte (und das ist ihr bewusst), was auch diese Beziehung den nötigen Kick verleiht.
Schließlich gibt es noch Peter, Roses großen Bruder. Die beiden stehen sich sehr nahe, aber nach dem Tod ihres Vaters, ist nicht mehr alles so einfach. Es gibt rührende Geschwistermomente (ich mag es so, dass Peter seine kleine Schwester trotz des Altersunterschieds immer ernst nimmt), aber auch herzzerreißende Streitereien. Gleiches gilt für Rose und ihre Mutter.
Das Buch endet fast mittendrin. Es gab viele Charakterentwicklungen, doch zu viel bleibt ungeklärt. Was kann man noch für Gemeinheiten von Regina erwarten? Wie wird Jamie Rose das nächste Mal gegenübertreten? Wie wird Roses Zuhausesituation sich weiterentwickeln? Und was ich mich wirklich frage: Spoilergefahr! (Text markieren, um Spoiler zu lesen) [wird Roses Jungfernhäutchen noch eine Rolle spielen? Obwohl sie noch keinen Sex hatte, sagt ihr die Frauenärztin nämlich, dass sie kein Hymen mehr hat. Wenn das einfach nur beim Sport passiert ist, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn es so stark zu thematisieren. Folglich muss Rose doch vergewaltigt worden sein, was richtig krass wäre, vor allem weil sie sich an nichts dergleichen erinnert]
Alles in allem eine Coming-of-Age Geschichte, die mit ihrer erfrischenden Protagonistin überzeugt. Rose ist zwar nicht immer einfach, aber ich wette gerade die „Ich würde lieber zu Hause ein Buch lesen als auf diese Party zu gehen“ Menschen werden sich schnell mit ihr anfreunden.
© Miss Bookiverse 2013
Ein neues Buch für die gute goodreads Leserunde :) Ich will schon seit Jahren einen von Courtney Summers Contemporaryromanen lesen. Hatte gar nicht erwartet, dass das Buch so dünn ist (etwas über 200 Seiten), sollte also ein schnelles Vergnügen werden.

Von: 1973 | Reihe: - | Übersetzt: Die Brautprinzessin
Format: Paperback, Bloomsbury | goodreads
Sponsor: Miss Bookiverse
Rating: 
Inhalt: As Florin and Guilder teeter on the verge of war, the reluctant Princess Buttercup is devastated by the loss of her true love, kidnapped by a mercenary and his henchmen, rescued by a pirate, forced to marry […], and rescued once again […]. In the course of this dazzling adventure, she’ll meet Vizzini — the criminal philosopher who’ll do anything for a bag of gold; Fezzik — the gentle giant; Inigo — the Spaniard whose steel thirsts for revenge; and Count Rugen — the evil mastermind behind it all. Foiling all their plans and jumping into their stories is Westley, Princess Buttercup’s one true love and a very good friend of a very dangerous pirate. (via goodreads)
Liebes The Princess Bride,
darf man bei Büchern eigentlich auch nicht nach dem Alter fragen? Gewissermaßen egal, ich weiß nämlich eh schon, dass du von 1973 bist. Spontan klingt das ganz schön alt und ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch aus den Siebzigern mich so gut unterhalten kann.
Dein trockener Erzählstil hat mich keine Sekunde an dein Geburtsjahr denken lassen. Du schilderst die Geschichte um Buttercup, Westley, Inigo, Fezzik und Prinz Humperdinck so flott und auf den Punkt genau, dass ich einfach mitgerissen wurde und Spaß hatte.
Eine Frage – wozu eigentlich das ganze Vorgeplänkel deinerseits? Gut, ich finde es ganz süß, dass du eine Geschichte in der Geschichte bist. Dein Autor-Papa tut nämlich so als, wenn er die Geschichte um die Princess Bride aus seiner Kindheit kenne und sie nun gekürzt veröffentlicht hätte. Aber das muss er mir echt nicht auf 40 Seiten erzählen (schon gar nicht, wenn er darin als verheirateter Mann einer hübschen jungen Frau hinterhergeifert). Zehn Seiten Einleitung hätten auch gereicht (davon abgesehen, dass meine Ausgabe von 1999 eh noch ein zusätzliches Vorwort deines Papas enthält).
Wie gesagt, du hast bei mir mit deinem rasanten Erzähltempo gepunktet. Es gibt kein ewiges Hin und Her, die meisten Tatsache werden in knappen Dialogen geklärt (z.B. ob man jemanden heiraten möchte oder dass man jemanden liebt) und eh man sich versieht, ist man schon wieder in eine wilde Flucht verwickelt (oder irgendwer ist gestorben).
Dazu kommt deine Abenteuerumgebung. Am besten fand ich den Fire Swamp, in dem man sich vor Snow Sand und R.O.U.S.s in Acht nehmen muss. Ich hatte ein paar Mal richtig Angst, um die Protagonisten. Mein Lieblingsbereich bleibt aber der Zoo of Death des Prinzen Humperdinck, der so gerne auf die Jagd geht, dass er sich einen Untergrundzoo mit gefährlichen Tieren erbaut hat.
Nun zu meinem größten Kritikpunkt. Dein Name lautet The Princess Bride. Dabei handelt es sich eindeutig um das Mädchen Buttercup. Sie ist einen Großteil deiner Geschichte anwesend. Am Anfang mausert sie sich zum schönsten Mädchen auf der ganzen Welt, sie ist ein bisschen naiv-gemein zu ihrem Angebeteten, sieht aber schließlich ihre Fehler ein und verfällt der großen Liebe.
Bis zu dieser einen Szene nach dem Fire Swamp erlaubst du Buttercup hier und da Momente, um ihren Charakter zu etablieren. Danach ist plötzlich Schluss. Deine Titelheldin verkommt zu einem naiven, dümmlichen Schönheitsobjekt. Während alle anderen männlichen Figuren an Dreidimensionalität gewinnen, sich schlagfertige Unterhaltungen, Schwertkämpfe und andere Abenteuer liefern, sitzt Buttercup in ihrem Zimmer und bemitleidet sich selbst. [Wer ganz, ganz doll mäkelig ist, was Spoiler angeht, sollte den Rest des Absatzes überspringen.] Irgendwann kommt sie darüber hinweg und wartet hoffnungsvoll auf ihre Rettung. WIESO? All deine anderen Figuren sind so cool. Wieso kann die einzige Frau in deiner Geschichte nicht ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen? Selbst als man ihr Anweisungen gibt jemanden zu fesseln, zweifelt sie daran, ob sie dazu in der Lage ist. Was soll denn das? Dieser verweichlichte Schatten einer Frau soll 50% der Wahren Liebe ausmachen? Ich finde das so schade und gemein. Hätte Buttercup sich nicht selbst befreien können, um ihre große Liebe zurückzuerobern? Was vermittelt das denn für ein Frauenbild?
Kommen wir schließlich zum „Schluss“. In meiner Ausgabe gehst du nicht so zuende wie dein Papa es 1973 eigentlich geplant hatte, stattdessen folgt nahtlos das erste Kapitel deiner Fortsetzung. Wie schon vor der Hauptgeschichte, gibt es auch hier eine ellenlange Rahmenerzählung (die noch langatmiger ist als die eigentliche). Ich hätte mir eine Vorwarnung gewünscht, so was wie „Ab hier kommt nun Bonusmaterial, das erst ab der 25. Jubiläumsausgabe hinzugefügt wurde“. Da das nicht kam, dachte ich das gehöre alles noch zur eigentlichen Geschichte und so hab ich mich genervt durch die Erzählung des Autors gekämpft und endlich das eine Kapitel der Fortsetzung lesen zu können. Dieses Kapitel ist eigentlich ganz interessant, aber irgendwie auch nichts Halbes und nichts Ganzes. Es schließt nahtlos an dein etwas offenes Ende an, daher war ich total verwirrt, ob es jetzt ein fester Teil deiner Geschichte sein soll oder nicht. Wenn ja, hätte ich das doof gefunden, weil es auch ziemlich offen endet und ein für die Hauptgeschichte überflüssiges Element hinzufügt. Aber ist ja nur Zusatzmaterial, hättest du mir echt vorher sagen können. Ohne dieses Wissen wurde mir dein Schluss ein wenig verdorben.
Trotz meiner schwerwiegenden Kritik an Buttercup hat der rasante Ritt mit dir unheimlich viel Spaß gemacht.
Alles Liebe,
Miss Bookiverse
© Miss Bookiverse 2013
First piece I ever did was for her. A girl with roads and rivers and deserts running across her skin. Highways on her neck that went all the way cross-country. Off to the side of her was a guy with the hood of his car up and smoke pouring out of the engine.
Es hat mal wieder ein Notizbuch seinen Weg zu mir gefunden. Ich bin die Vorletzte und an manchen Stellen ist wirklich kaum noch Platz zum Schreiben. Aber es ist so schön. Sandra, du kannst dich sooo drauf freuen. Auch die Idee mit der Deutschlandkarte finde ich ganz toll und wer für die Schnurrbärte auf dem Briefumschlag verantwortlich ist, gehört geknuddelt.
Das Buch lese ich schon fleißig und im Vergleich zu vielen Vor-Notizenschreiberinnen finde ich es gar nicht schlecht :)
Das einzig “Doofe” an Noitzbüchern ist, dass ich das Gefühl habe doppelt so lange zum Lesen zu brauchen. Ganz ehrlich, wie lange kann man an einem knapp 300 Seiten Buch sitzen? xD











Von: 2010 | Reihe: - | Übersetzt: Manche Mädchen rächen sich
Format: Paperback, Black Dog Books | goodreads
Sponsor: Miss Bookiverses Schwester
Rating: 
Inhalt: Eliza Boans has everything. A big house. A great education. A bright future.
So why is she sitting in a police station confessing to murder?
(via goodreads)
Liebes Fury,
es hat keine 10 Seiten gebraucht, um meinen ersten Eindruck von deiner Protagonistin Eliza in Stein zu meißeln. Eliza ist eine verzogene, arrogante Göre. Der erste Eindruck mag täuschen, mich hat er den Rest des Buches aber nicht mehr losgelassen.
Elizas Antipathie rührt als erstes von der Art wie sie redet. Du gibst die Geschichte durch ihre Augen und Worte wieder und verschönst dabei ihre überhebliche Weltansicht kein bisschen. Eliza redet über alles und jeden von oben herab. Am liebsten beurteilt sie Menschen nach ihrem Äußeren, vorzugsweise auf beleidigende Art (fett, schlecht angezogen usw.). Sie lehnt es ab Trinkwasser zu sich zu nehmen und findet, dass die ganze Welt sich nur um sie drehen sollte. Ihre beiden engsten Freundinnen scheint sie nur zu haben, um sie herumkommandieren zu können. Ich möchte da mal eine Aussage zitieren:
„Listen Marianne, when I ask you to do something I want you to respect me. End of story. I am the boss, not you.“
Sagte sie zu ihrer Freundin. Ich meine, geht’s noch? Wer redet denn so mit seinen angeblichen Freunden? Und welche Menschen lassen sich so ein Getue lange gefallen? Die Mädchen scheinen alle nicht auf den Kopf gefallen zu sein. Ich konnte aber partout nicht verstehen, was sie aneinander finden.
Ich halte es durchaus für möglich, dass deine Mama Shirley Marr Eliza genau so herüberbringen wollte. Sie wäre ja nicht die Erste, die mit einer unsympathischen Protagonistin arbeitet. Zu allererst fällt mir da Sam in Before I Fall ein, die ich allerdings von Anfang an trotzdem mochte und die eine wunderbare Entwicklung durchmacht. Bei dir ist das allerdings nach hinten losgegangen, weil ich mich die ganze Zeit nur über Eliza und die Art wie sie andere behandelt aufgeregt habe.
Ich hab noch ein paar andere Beschwerden auf Lager, aber kommen wir erst mal zum guten Teil oder? Deine Story ist eigentlich nicht schlecht. Es gibt zwei Erzählebenen. Einmal, die in der Gegenwart, dort befindet Eliza sich in Untersuchungshaft und ihr Betreuer versucht die Wahrheit aus ihr herauszubekommen. Ebene Nummer Zwei schildert in Rückblicken was für eine Tat sich tatsächlich zugetragen hat und wie es dazu kam. Es dauert bis zum Ende bis du mir überhaupt verraten hast, wer eigentlich gestorben ist, durch wessen Hand und warum. Clever eingefädelt von dir, hat mich nämlich neugierig weiterlesen lassen.
Das war’s schon mit dem Lob. Obwohl dein Schreibstil theoretisch noch ganz gut war. Leider sind mir da die Dialoge sauer aufgestoßen. Ich fand sie klangen oft zu aufgesetzt und folgten keinem logischen Gesprächsfaden. Will sagen, Figuren haben Sachen erwidert, die für mich überhaupt nicht in die Unterhaltung gepasst haben. Das war auch so ein generelles Problem, nicht nur in Dialogen. Ab und zu wirkten Absätze auf mich etwas zusammenhangslos und ich konnte sie nicht richtig zuordnen.
Ein Punkt noch, okay? Deinen Mordfall an sich fand ich glaubhaft eingefädelt und ausgeführt. Mit einigen Zwischenstellen hatte ich dafür meine Probleme. Ich fand es einfach nicht realistisch, dass Elizas Betreuer sie beispielsweise zum Essen ausführt, obwohl sie das Polizeigebäude nicht verlassen darf. Noch unglaubwürdiger kamen mir sämtliche Erwachsene der Geschichte vor, vor allem das Schulpersonal. Die entsprachen alle der Sparte „böse Stiefeltern“. Spoilergefahr! (Text markieren, um Spoiler zu lesen)[Ich meine, mal ernsthaft, die Vergewaltigung einer Schülerin ist ein offenes Geheimnis an der Schule und niemand unternimmt etwas dagegen? Niemand versucht mal mit der Schülerin zu sprechen oder ihre Eltern zu informieren? Vielleicht glaube ich zu sehr an das Gute in den Menschen, aber das halte ich für zu weit hergeholt und es wirkte auf mich eher wie ein Hilfsmittel, um den Plot in eine bestimmte Richtung treiben zu können.]
Schade, Fury, aus deinem Kern hätte man wunderbare Pflanzen ziehen können. Deine Protagonistin hat mit ihrem schwarzen Daumen aber alles im Keim erstickt.
Auf Nimmerwiedersehen
Miss Bookiverse
© Miss Bookiverse 2013
Wie ihr am Foto unschwer erkennen könnt, hat mein Urlaub sich bemerkbar gemacht. Toll wie viel man lesen kann, wenn man den ganzen Tag nicht arbeiten muss :D
Bücher
+ Requiem (Delirium #3) - Lauren Oliver (2.5/5) Buchbrief
+ Perfect Chemistry (Perfect Chemistry #1) - Simone Elkeles (2/5) Buchbrief
+ This Is Not A Test - Courtney Summers (4/5) Buchbrief
+ Moominsummer Madness (The Moomins #5) - Tove Jansson (4/5)
+ Fury - Shirley Marr (2/5)
+ Sever (The Chemical Garden #3) - Lauren DeStefano (4/5) Buchbrief
+ The Princess Bride - William Goldman (4/5)
+ Son (The Giver #4) - Lois Lowry (3/5)
+ The Master of Misrule (Game of Triumphs) - Laura Powell abgebrochen
+ Paddington - Unser kleiner Bär (Paddington #1) - Michael Bond (5/5) Reread
+ Shadow and Bone (The Grisha #1) - Leigh Bardugo (3/5)
Wie man sehen kann, habe ich ordentlich Reihen beendet :D Jetzt ist mein Fortsetzungsvorrat allerdings auch ziemlich erschöpft und ich werde wohl erst mal ein paar neue Reihen beginnen (will ja schließlich nicht mein Kaufverbotsgelübde brechen :P).
Irgendwie waren auch echt viele Enttäuschungen oder nur so lauwarme Bücher dabei. Kam mir im Rückblick gar nicht so schlimm vor, sieht hier auf einen Blick aber schon etwas traurig aus. Hoffentlich ist der Rest auf meinem TBRP mehr für mich gemacht.
eBooks
+ Confessions of an Angry Girl (Confessions #1) - Louise Rozett (5/5)
+ The Witch of Duva (The Grisha #0.5) - Leigh Bardugo (4/5)
Mit den eBooks hatte ich hingegen richtig Glück. Letzteres ist zwar nur eine Kurzgeschichte, aber ich fand sie trotzdem richtig toll, fast so gut wie das fantastische Confessions of an Angry Girl (lesen!).
Hörbücher
+ Sturm der Schwerter (Das Lied von Eis und Feuer #5) - George R.R. Martin (3/5)
+ Königin der Drachen (Das Lied von Eis und Feuer #6) - George R.R. Martin (4/5)
+ Alles auf dem Rasen - Juli Zeh (2/5)
+ Grrrimm - Karen Duve (2/5)
Eeeendlich habe ich es geschafft den (im Original) dritten Band der Song of Ice and Fire Reihe zuende zu hören. Er war so ewig lang, aber gerade das zweite Hörbuch war richtig gut. So viele Schockmomente :O
Danach mussten dringend erst mal ganz kurze Hörbücher her. Leider alles Reinfälle :/
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Bilanz. Ich hätte mir zwar gewünscht mit dem TBRP auf die 10 zu stoßen, aber da Amazon mal wieder eBooks verschenkt hat, wurde daraus nichts -_-
Im Mai will ich dann endlich mal meine Bibliotheksbücher lesen *pfeif* und - bis auf für die gr Leserunde - frühestens in New York wieder was kaufen.
Sie sind so schön, ich weiß *__*
Das The Giver Quartett ist eine ziemlich durchwachsene Mischung. Das Originalwerk von 1993 ist jedes Lesen wert, ich lege es euch wärmstens ans Herz. Eine ganz andere Art von Dystopie, so wie wir sie eigentlich gar nicht mehr gewohnt sind.
Sieben Jahre später erschien Gathering Blue (ich bemerke gerade, dass mein Fotostapel falsch geordnet ist, verzeiht ^^). Klingt ein bisschen nach Geldmacherei oder? Würde ich auch bestätigen, wenn ich nur die ersten zwei Bücher gelesen hätte. Die Geschichte, die für sich allein funktioniert, aber Parallelen zu The Giver aufweist, kann mit seinem Vorgänger nicht mithalten.
Vier Jahre später, 2004, erschien Messenger. Ziemlich lange Abstände für die eher kurzen Bücher, aber da auch Messenger seine eigene Geschichte erzählt und gleichzeitig Verbindungen zu seinen Vorgängern knüpft, will ich das gar nicht weiter bemängeln. Mir gefällt es wie die Autorin die Geschichten Stück für Stück aneinanderwebt und langsam ein Blick aufs große Ganze entsteht.
Mit Son (2012) hat Lois Lowry ihr Werk schließlich komplettiert. Son ist ein durchschnittlich gutes Buch. Das Beste an ihm ist eigentlich, dass es alle Werke so logisch miteinander verbindet. Da hab ich mich doch gefragt, ob die Ideen von Anfang an in der Autorin geschlummert haben oder ob sie sich diese erst nach und nach ausgedacht hat.
Noch mal in kurz: The Giver sollte jeder von euch unbedingt lesen. Die drei Fortsetzungen bergen nette Zusatzgeschichte, die gesammelt sogar ein Ganzes ergeben, eine dringende Leseempfehlung spreche ich hierfür aber nicht aus.

Von: 2012 | Reihe: - | Übersetzt: -
Format: Paperback, St. Martin’s Griffin| goodreads
Sponsor: ertauscht
Rating: 
Inhalt: It’s the end of the world. Six students have taken cover in Cortege High but shelter is little comfort when the dead outside won’t stop pounding on the doors. One bite is all it takes to kill a person and bring them back as a monstrous version of their former self. To Sloane Price, that doesn’t sound so bad. Six months ago, her world collapsed and since then, she’s failed to find a reason to keep going. Now seems like the perfect time to give up. As Sloane eagerly waits for the barricades to fall, she’s forced to witness the apocalypse through the eyes of five people who actually want to live. But as the days crawl by, the motivations for survival change in startling ways and soon the group’s fate is determined less and less by what’s happening outside and more and more by the unpredictable and violent bids for life—and death—inside. When everything is gone, what doyou hold on to?
(via goodreads)
Liebes This Is Not A Test,
machen wir es kurz: ich mag dich, sehr. Ich will mehr aus deiner Familie kennen lernen, Cracked Up To Be und Some Girls Are zum Beispiel.
Aber zurück zu dir. Du hast eine unheimlich interessante Art zwei eher gegensätzliche Genres miteinander zu verbinden. Du bedienst dich nicht nur der Post-Apokalypse (Zombies, Chaos usw.) sondern auch dem Contemporary-Bereich (Familienprobleme, kaputte Schwesternbeziehung, Selbstmordgedanken). Du wirfst die Frage auf wie man mit seinen alltäglichen (schon schlimm genugen) Problemen weitermacht, wenn plötzlich ein Virus ausbricht und den Großteil seiner Mitmenschen in blutrünstige Monster verwandelt. Kann ja mal passieren. Niemand ist auf so was vorbereitet und selbst, wenn es nun voranging ums Überleben geht, lässt einen sein altes Leben ja nicht plötzlich los.
Als wenn das nicht schon Abwechslung genug wäre, hast du mir auch noch eine Protagonistin vorgesetzt, die alles andere als überlebenswillig ist. Vor den Zombieattacken hat Sloane nämlich ernste Selbstmordgedanken gehegt. Auch als sich ihr Leben und die Welt um sie herum komplett verändert, lässt sie dieses Gedankengut nicht los. In ihr erwacht nicht plötzlich der krasse Überlebenswille. Sie ist zwar darum bemüht nicht vom nächstbesten Zombie infiziert zu werden, aber so richtig verbissen hält sie nicht am Leben fest.
Neben diesem inneren Konflikt hast du mir die üblichen Psychospielchen geboten, die in einer Gruppe eingepferchter, zufällig zusammengewürfelter Jugendlicher enstehen. Ich liebe es so was zu beobachten. Da kommen die verschiedensten (und abgründigsten) Charakterzüge zum Vorschein. Es gibt den Angsthasen, den Friedvollen, den Anführer, den Stenkerfritzen und es kracht und knistert alle paar Seiten aufs Neue. Herrlich!
Hab ich schon den Nervenkitzel erwähnt? Es herrscht ja nicht nur Spannung innerhalb der Gruppe, auch die Gefahr, die außerhalb lauert, macht einem zu schaffen. Man kriegt zwar nicht so viel von der Außenwelt mit (oder gar wissenschaftliche Begründungen für den Zombiebefall), aber die Blicke, die du mich nach außen hast werfen lassen (oder zur Gruppe hineingeholt hast), waren schaurig und düster genug, um meine Neugier zu befriedigen.
Als kleinen Minuspunkt möchte ich deine Namenswahl bemängeln. An „Sloane“ kann ich mich noch gewöhnen, aber „Rhys“ und „Trace“ sind mir nicht sehr geläufig und, dass „Cary“ dann auch noch ein Jungenname ist, hat mich am Anfang ein bisschen zu viel Konzentration gekostet. Hätte auch einfacher sein können.
Schlussendlich kriege ich den Mund nicht ganz voll. Ich hätte gern noch etwas mehr über Sloanes Vergangenheit erfahren. Spoilergefahr! (Text markieren, um Spoiler zu lesen) [Was ist mit ihrer Mutter passiert? Warum hat ihr Vater angefangen sie zu schlagen? Wann ist es das erste mal passiert?] Aber na ja, muss ich wohl wirklich Vorliebe mit dem Rest deiner Familie nehmen.
Alles Gute für die Zukunft, das kannst du in deiner Welt sicher gebrauchen.
Miss Bookiverse
© Miss Bookiverse 2013
Paddington heißt ein großer Bahnhof in London. Eines Tages haben dort Herr und Frau Braun einen kleinen Bären gefunden. Darum hat der kleine Bär einen so merkwürdigen Namen. Er heißt wie der Bahnhof, in dem er gefunden worden ist.
Heute hat mich meine Kindheit wieder eingeholt. Ich hatte plötzlich den Drang etwas Zeit mit Paddington dem Bären zu verbringen. Den kennt ihr doch oder? Der kleine Bär aus Peru, der so gern Marmelade isst?
Das Buch habe ich das letzte Mal als Kind gelesen, das muss also weit über 10 Jahre her sein. Trotzdem macht es immer noch Spaß, weil Paddington einfach so niedlich und neugierig ist. Ständig gerät er in Schlamassel und bringt seine Adoptivfamilie damit zum Lachen.
Ich hege inzwischen übrigens den Verdacht, dass diese gewisse Drolligkeit und Naivität sehr charakteristisch für Bären ist. Winnie Pooh (in seinen Originalgeschichten) ist nämlich genauso. Tollpatschig, aber unheimlich liebenswert.
Hattet ihr auch buchige Tiergefährten in eurer Kindheit? Oder kennt ihr noch andere Bären wie Pooh und Paddington?
Na, gibt es irgendeinen Blogger, der in den letzten Tagen keine Schokolade im Briefkasten hatte? Oder wenigstens von dem ominösen orangen Noppenumschlag auf einem Blog gelesen hat? Falls die Antwort wirklich “ja” lautet, erkläre ich mal kurz: der Fischer Verlag hat eine ganz tolle Promoaktion für das Buch Bitterzart (im Original All These Things I’ve Done) von Gabrielle Zevin gestartet. Das Buch spielt in einer dystopischen Zukunft, in der Schokolade und Kaffee zur Schmuggelware erklärt wurden, daher also die Schokoladentafel (mit Prägung des Titelschriftzugs :D).
Ganz viel Lob und Dank an den Verlag und die Personen, die sich diese kreative Aktion ausgedacht und die schönen Päckchen verpackt haben. Ich hab mich riesig über diese kleine Aufmerksamkeit gefreut (auch wenn ich dank Schweinemitbewohnern wohl nicht viel davon abbekommen werde ;).
Besonders gelungen finde ich auch Titel und Cover der deutschen Ausgabe. Viel schöner als die Originale. Die Fortsetzung wird übrigens Edelherb heißen und noch diesen Herbst auf Deutsch erscheinen.
Das Buch befand sich schon vor der Aktion auf meiner Wunschliste. Von Gabrielle Zevin kenne ich bisher Elsewhere (nay) und Memoirs of a Teenage Amnesiac (yay). Könnte also ein gutes oder schlechtes Leseerlebnis werden ;)
Wie ich mich kenne, wird es trotz des Covertraums auf die Originalausgabe hinauslaufen. Ich habe mal einen kurzen Blick auf die Leseprobe geworfen und direkt beschlossen, dass ich mit der Übersetzung wohl nicht glücklich werden würde.